
Ein größerer Teil des Betons war ausgelaufen und drohte auf der Fahrbahn festzutrocknen, sagte ein Sprecher. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten waren für die Autobahnmeisterei und das Abschleppunternehmen eine große Herausforderung.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der LKW-Fahrer versucht, mit seinem Betonmischer einem Stauende auszuweichen. Dabei verlor der Mann die Kontrolle über den 35-Tonner.
Nach zwei schweren Unfällen in der Nacht von Montag auf Dienstag war die A4 zwischen Klettenberg und Eifeltor schon einmal bis tief in die Nacht gesperrt. Insgesamt gab es dabei sechs Schwerverletzte, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Ein weiterer Mensch wurde leicht verletzt.
Der erste Unfall passierte bereits gegen 19 Uhr. Dabei wechselte nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein LKW plötzlich die Spur. Die Fahrzeuge auf der anderen Spur mussten scharf abbremsen und krachten ineinander. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten fuhren dann noch zwei weitere Autos am Stauende in einen anderen Laster.
Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr waren im Großeinsatz. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Olpe bis kurz vor 3 Uhr in der Nacht voll gesperrt.