
Langer Schulweg zum Gymnasium
(GDM|Symbolbild) Die gute Nachricht ist: Alle Kölner Viertklässlerinnen und -klässler, die nach den Sommerferien auf ein Gymnasium gehen wollen, bekommen auch einen Platz. Die schlechte Nachricht ist: Einige von ihnen müssen dafür lange Wege in Kauf nehmen. Um die hohe Nachfrage erfüllen zu können, hatte die Stadt dieses Jahr ein neues Vergabeverfahren eingeführt.
Veröffentlicht: Sonntag, 09.05.2021 08:35
Und das hat für viel Kritik und Ärger bei Eltern und betroffenen Kindern gesorgt. Denn mit dem Ablehnungsbescheid des Wunschgymnasiums bekamen die Familien eine Liste mit freien Schulplätzen, für die sie sich bewerben konnten. Laut Stadt konnten 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Erstwunsch erfüllt werden.
407 Schüler mussten aber über die zweite Anmelderunde auf ein anderes Gymnasium ausweichen. Und das bedeutet für einige von ihnen künftig einen langen Schulweg.