
Langwierige Ermittlungen wegen Corona-Betrugsfällen
(DD|Symbolbild) Die meisten Corona-Maßnahmen sind seit einigen Monaten weggefallen. Doch die Zeit, in der Testnachweise und Impfzertifikate eine wichtige Rolle gespielt haben, werden die Kölner Ermittlerinnen und Ermittler noch lange beschäftigen. Die Staatsanwaltschaft geht weiter gegen mutmaßliche Betrugsfälle vor.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.08.2022 04:42
Mehr als fünf Monate nach einer groß angelegten Durchsuchungsaktion wegen gefälschter Impfausweise sei ein Abschluss der Ermittlungen nicht absehbar, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ein Kölner Arzt und eine Arzthelferin stehen im Verdacht, falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben.
Einen erheblichen Aufwand fordern die Ermittlungen gegen den Betreiber eines Testzentrums in Höhenberg. Die Ermittlerinnen und Ermittler prüfen, welche der 400.000 abgerechneten Tests auch wirklich durchgeführt worden sind. Dazu müssten sie jede einzelne Abrechnung prüfen, sagte die Sprecherin weiter.