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Langzeitarbeitslose sind als „Straßenfeger“ in Köln unterwegs
© Frank Waltel
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Langzeitarbeitslose sind als „Straßenfeger“ in Köln unterwegs

(FW|LE) „Integration durch Arbeit ­– Chancen schaffen. Frieden wahren“. Unter diesem Motto sind heute die Caritas, der Sozialdienst Katholischer Männer und der Frauen (SKM und SKF) sowie die Hilfsorganisation IN VIA zusammen mit Langzeitarbeitslosen des Projektes "Straßenfeger" in der Stadt unterwegs. 

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Mit diesem Walk and Talk wolle man zum einen auf die besonderen Bedürfnisse der Langzeitarbeitslosen aber auch auf die immer wieder von finanziellen Kürzungen bedrohten Hilfsorganisationen aufmerksam machen, sagt Natalie Geisler vom SKM.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer - wir beschäftigen hier Männer und Frauen - haben alle eins gemeinsam. Sie sind in einem Substitutionsprogramm, meist mit Methadon, und auch beim SKM angedockt, weil sie eben langjährig drogenabhängig waren. Und wenn man nicht mehr drogenabhängig ist, fällt der Großteil der Beschäftigung weg. Und die versuchen wir dann mit etwas Sinnstiftenden zu substituieren.

Die „Straßenfeger“ sind ein Projekt, bei beim die Teilnehmende bekannte Drogenhotspots aufsuchen und dort Müll, alte Spritzen oder sonstige Überbleibsel der Drogenszene einsammeln und entsorgen. 


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