Laschet ist offen für verkürzte Quarantänezeit

(PR) NRW Ministerpräsident Laschet hat sich am Freitag in Düsseldorf auch zu einigen Corona-Themen geäußert. Er hat sich offen dafür gezeigt, die Quarantänezeit bei Corona-Verdachtsfällen zu verkürzen. "Es würde das ganze System erleichtern", sagte er.  

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Menschen weniger als 14 Tage Quarantäne zuzumuten, erhöhe die Akzeptanz für die Maßnahmen, so Laschet. Allerdings müsse ein solcher Schritt wissenschaftlich abgesichert sein. Der Berliner Virologe Christian Drosten hatte für eine Verkürzung plädiert, um die Akzeptanz für die Maßnahmen in der Gesellschaft zu erhalten. Menschen mit Verdacht auf eine Infektion sollten sich nur noch 5 statt 14 Tage isolieren müssen. Er regte zudem an, die fünf Tage nicht für Tests zu "verschwenden", sondern erst nach Ablauf der Zeit zu testen. 

Außerdem hält Laschet die Martinsumzüge in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie für möglich. "Wenn Kinder in den Kitas eng zusammen sind, dann können sie auch mit Abständen Martinsumzüge machen", so Laschet. In NRW werde es keine Verbote vom Land für Martinsumzüge geben. 

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