
Lebensrettende OP im Kinderkrankenhaus geglückt
Es ist eine Horrorvorstellung für Eltern, dass ihre Kinder etwas verschlucken und daran ersticken. Am Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße ist jetzt weltweit zum ersten Mal eine lebensrettende Operation nach Verschlucken einer Knopfzell-Batterie bei einer Dreijährigen gelungen.
Veröffentlicht:
In allen Industrienationen verschlucken Kinder immer häufiger die kleinen runden Knopfzell-Batterien, sagen die Kliniken. Auch weil immer mehr von dieser Art im Umlauf sind. Meistens bleiben diese Batterien in der oberen Speiseröhre stecken und führen zu schweren Verätzungen. In der Kinderklinik ist jetzt zum ersten Mal eine Operation gelungen, die in der Theorie schon viel diskutiert wurde: Dabei wird die entstandene Entzündung von der Schlagader isoliert. Die Klinik geht davon aus, dass jetzt mit dieser OP auch weiteren Kindern in der Zukunft das Leben gerettet werden kann. (MH|PR|Symbolbild)