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Lokführerstreik hat große Auswirkungen auf Kölner Pendler
© Radio Köln/Daniel Dähling
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Lokführerstreik hat große Auswirkungen auf Kölner Pendler

(SR|Symbolbild) Noch bis heute 18 Uhr stehen bundesweit die meisten Züge still. Die Lokführergewerkschaft GDL hatte ihre Beschäftigten zum 20-stündigen Warnstreik aufgerufen. Die Auswirkungen waren auch in Köln groß.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.11.2023 11:30

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Auch in Köln fallen die meisten Züge und Regionalbahnen aus. Die S11, die S12 sowie die Verbindungen von und nach Bergisch Gladbach, Overath und Gummersbach fallen komplett aus. Bei den S-Bahnen fahren die S6 und S19 laut Notfallfahrplan stündlich. Die RB 24 fährt stündlich, andere Linien alle 120 Minuten. Auf den meisten anderen DB-Linien fährt nichts oder nur unregelmäßig. Die Züge und Bahnen, die von Privatunternehmen betrieben werden, fahren dagegen. Sie werden nicht bestreikt. 

Die allermeisten Bahnreisenden haben sich aber offenbar darauf eingestellt. Am Kölner Hauptbahnhof herrschte am Morgen gähnende Leere. Der Ausstand der Lokführer Gewerkschaft GDL geht noch bis heute Abend 18 Uhr. Die Deutsche Bahn hat die zwei Verhandlungsrunde heute wegen des aus ihrer Sicht unangemessen frühen Streiks abgesagt. 

Im Tarifstreit bei der Bahn schließt die Lokführergewerkschaft GDL weitere Warnstreiks nicht aus, wie sie mitteilt. Das gilt laut GDL-Chef Claus Weselsky auch für Streiks rund um Weihnachten.

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