
Sie ist Dienstagabend vom Verkehrsausschuss beauftragt worden, eine Machbarkeitsstudie für das sogenannte Rheinpendel auf den Weg zu bringen. Dann werde man sehen, ob sich das Projekt rechnet und ob es von der Infrastruktur her möglich ist, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Andreas Wolter.
„Das ist eine faszinierende Idee, es kann funktionieren, aber ob es auch hier geht, das sehen wir, wenn die Studie da ist. Da gehen hier im Ausschuss die Meinungen auseinander. Aber erstmal haben wir das positiv aufgenommen.“
Die Idee ist, von Porz bis zum Fühlinger See ein Seilbahnnetz im Zick-Zack-Kurs über den Rhein zu bauen. Damit soll vor allem der Nahverkehr, aber auch der Pendlerverkehr in die Stadt entlastet werden.
Antrag im Ausschuss abgesegnet
Der Verkehrsausschuss hatte den Antrag von CDU, Grünen, FDP und der Ratsgruppe GUT durchgewunken, die Verwaltung mit der Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Die Mitglieder des Ausschusses äußerten jedoch deutliche Zweifel: Zum Beispiel am angedachten Zick-Zack-Kurs, wie die Grünen äußerten. Die SPD willigte ein, forderte aber klare Prioritäten in Sachen Verkehrsprojekte.
Große Zweifel hatte Die Linke. Es gebe keinen Grund diese Idee überhaupt prüfen zu lassen. Andere bezeichneten die Idee als einen „schönen Luftballon“, der irgendwann zerplatze.