
Wenn ihr in den vergangenen Tagen an einem der Kölner Weiher unterwegs wart, habt ihr es vielleicht gerochen: Manchmal mufft es ganz schön. Schuld ist die Hitze. Die Stadtentwässerungsbetriebe, kurz Steb, haben deswegen jetzt damit begonnen, mit Mähboote überschüssige Wasserpflanzen zu stutzen und so Algenwachstum zu reduzieren.
Ohne diese Maßnahme würden die künstlichen Gewässer ohne natürlichen Zufluss irgendwann kippen. Durch das Füttern von Enten oder das Absterben von Wasserpflanzen beispielsweise gelangen nämlich so viele Nährstoffe ins Wasser, dass Algen übermäßig wachsen. Und das bringt die Weiher dann aus dem ökologischen Gleichgewicht. Dann riechts eben zum Beispiel moderig, aber auch Lebewesen sterben im Wasser.
Die Arbeiten mit dem Mähboot finden bis zweimal pro Jahr – außerhalb der Brut- und Laichzeiten statt.