
Maria 2.0 für neue Machtstrukturen im Erzbistum
(GDM) "Die katholische Kirche muss umgebaut werden zu einer Kirche der Menschlichkeit und der gegenseitigen Wertschätzung“. Das fordern mehrere Initiativen und Verbände, die in den letzten beiden Wochen am ersten Zukunftskongress im Erzbistum Köln teilgenommen haben.
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Am Samstagnachmittag fand dazu eine Abschlusskundgebung auf dem Roncalliplatz statt.
Mit dabei war auch Marianne Arndt von der Protestbewegung Maria 2.0. Sie setzt sich dafür ein, dass der pastorale Zukunftsweg neu gedacht wird:
„Da war sicher nicht alles schlecht, aber die Machtstrukturen sind geblieben und genau an denen müssen wir arbeiten und sie verändern. Deswegen muss der, der die Leitung entweder wieder übernimmt oder neu übernimmt dafür ein Gehör und ein Gespür haben.“
Am Freitag hatte Papst Franziskus verkündet, dass Kardinal Woelki trotz seines Umgangs mit dem Missbrauchsskandal im Kölner Erzbistum im Amt bleiben darf. Woelki sagte, er werde sich aber eine mehrmonatige Auszeit nehmen, um die Geschehnisse aufzuarbeiten und sich über die Zukunft des Erzbistums klarzuwerden.