
Aber vor allem Menschen mit einer psychischen Erkrankung trifft es besonders hart. Es gebe immer mehr Anrufe, sagt die Kölner Einrichtung „Seelsorge & Begegnung für psychiatrie-erfahrene Menschen“.
Die ohnehin von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung empfundene Einsamkeit nehme zu. Weil der gewohnte Kontakt in Einzelgesprächen oder Gruppen nicht mehr möglich sei, kommuniziere man jetzt über Telefon, Mails und Briefe. Angehörige könnten helfen, indem sie ihre Verbundenheit über Briefe oder Telefonate zum Ausdruck bringen oder auf Hilfseinrichtungen hinweisen.
Der Kölner Verein für Rehabilitation warnt derweil davor, dass psychisch kranke Menschen bei uns in Köln nicht mehr ausreichend versorgt werden könnten. Sie vermissen die Zusage vom Kostenträger, dass man die Hilfe so gestalten kann, wie sie unter den besonderen Bedingungen nötig sei.