
Diese Regelungen sehen vor, dass auf den Gehwegen eine Mindestbreite einzuhalten ist, um zum Beispiel Rollstuhlfahrern, Kinderwagen oder Menschen mit Rollatoren genügend Platz zu geben. Das Problem: Das ist auf vielen Strassen nicht mit Straßencafés vereinbar, weil es dort zu eng ist.
Wer beispielsweise über die Dürener Strasse geht oder im Agnesviertel unterwegs ist, der sieht viele Tische und Stühle, die zu Kölsch oder Kaffee einladen. Würden hier die Vorgaben der Barrierefreiheit umgesetzt, könnte das schon bald das Aus für die Außengastronomie bedeuten. So sollen sich Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegenüber einigen Wirten geäußert haben. Von Mitarbeitern der Stadtverwaltung heißt es, im Rathaus seien die verschiedenen Ämter und Dezernate uneins darüber, wie und ob die Barrierefreiheit umgesetzt werden soll.