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Mehr Fälle von sexualisierter Gewalt an Kindern
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Mehr Fälle von sexualisierter Gewalt an Kindern

(PR|Symbolbild) Die Corona-Pandemie hat auch zu einem Anstieg der gemeldeten Fälle von sexualisierter Gewalt an Kindern geführt. Das geht aus den Zahlen des Jahresberichts der Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen “Zartbitter e.V.” hervor. So habe es statt der bisher durchschnittlich rund 600 im vergangenen Jahr mehr als 800 Beratungsfälle bei vermuteter oder nachgewiesener sexueller Gewalt gegeben.

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Die durch den Lockdown verstärkte soziale Isolation von Familien führte zu einem erhöhten Beratungsbedarf, heißt es im Zartbitter e.V.-Jahresbericht. Denn die betroffenen Kinder und Jugendlichen lebten häufig in Familien, die ohnehin seit längerer Zeit unterschiedlichste Belastungen zu bewältigen hätten. So seien sie teilweise nicht in der Lage, bei aufgedeckten Missbrauchsfällen beispielsweise in Sportvereinen oder unter Gleichaltrigen ausreichende Unterstützung zu bieten. Die Corona-Pandemie habe diese Situation weiter verschärft.

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