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Mietenstopp für Köln gefordert
© Radio Köln|Frank Waltel
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Mietenstopp für Köln gefordert

(GDM) Mit einer Fahrradtour durch die Kölner Innenstadt wollen verschiedene Gruppierungen für einen Sechsjährigen Mietenstopp demonstrieren. Aufgerufen haben unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Köln, die Initiative Recht auf Stadt Köln und der Mieterverein Köln. 

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In den letzten Jahren seien die Mieten in Köln um über zwei Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für viele Kölnerinnen und Kölner sei das zu viel, sagt Kalle Gerick vom Aktionsbündnis:

 „Das ist definitiv so. Ich kenne Familien, die zahlen über 40 Prozent ihres Einkommens und haben immer Angst vor jeder weiteren Mieterhöhung, ob sie sich die Wohnung überhaupt noch leisten können. Und da sitzt die Angst auf der Straße zu landen extrem im Nacken. Mit dem Mietenstopp versprechen wir uns da erstmal eine Entspannung aber das alleine kann es auch nicht sein: Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum!“

Deshalb fordert der Vorsitzende des DGB in Köln, Wittich Rossmann, im Deutzer Hafen den geplanten Anteil von gefördertem Wohnraum auf 70 Prozent zu erhöhen.  

Die Fahrrad-Demonstration durch die Kölner Innenstadt ist Teil einer bundesweiten Protestaktion für einen Mietenstopp in Deutschland.

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