
Laut der GAG seien Mieterhöhungen ein regelmäßiger Prozess. In diesem Fall sind steigende Energie-, Bau- und Modernisierungskosten der Grund, sagte ein Sprecher auf Radio Köln-Nachfrage. Die Erhöhungen sind abhängig davon, wann Mieterinnen und Mieter ihre letzte Mieterhöhung erhalten haben und können sich auf 10 bis 100 Euro oder auch mehr belaufen. Die Mietsteigerungen beträfen zudem nur frei finanzierte Wohnungen, die bislang weiter weg von der Obergrenze des Mietspiegels liegen, heißt es.
Nach den angekündigten Mieterhöhungen hat sich jetzt auch die Kölner SPD geäußert. Demnach zeigt die SPD zwar Verständnis für die schwere wirtschaftliche Lage der GAG, dennoch sollte sie auch Rücksicht auf die Mieter nehmen.
Die Mieterhöhungen passten nicht in die aktuelle Situation, in der die Mieterinnen und Mieter ebenfalls von sehr stark steigenden Lebenshaltungskosten betroffen seien und viele kaum über die Runden kämen, heißt es. Die SPD-Ratsfraktion fordert deshalb die Mieterhöhungen noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Es wäre besser, einen Weg zu finden, die angekündigte Mietpreisentwicklung für die betroffenen Mieterinnen und Mieter abzumildern, abzustufen oder gar auszusetzen. In diesem Zusammenhang müssten gegebenenfalls auch die Unternehmensziele sowie die politischen Grundforderungen an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden, heißt es.