
Ein guter Anfang, sagen der Mieterverein und der Hotel- und Gaststättenverband. Doch es müsse noch mehr passieren. Sie fordern in dem Zusammenhang ein ganz neues Gesetz von der NRW-Landesregierung.
Vermieter über Internetplattformen wie Airbnb sollen verpflichtet werden, sich als gewerbetreibende Hoteliers zu registrieren und Gäste anzumelden. Diese Forderung der Mietervereine und des DEHOGA haben sie jetzt in einem offenen Brief an NRW-Ministerpräsident Laschet gestellt.
Der Grund: Privatanbieter würden sowohl Arbeitsplätze in Hotellerie und Gastronomie gefährden, als auch Mietverhältnisse. Bislang würden Kontrollen und Strafen fehlen, sagt der DEHOGA. Weil sich die Vermieter gar nicht registrieren müssen, kann auch niemand kontrollieren, ob die Einnahmen versteuert werden, heißt es.
Außerdem fordert der Mieterverein, es solle eine stärkere Durchsetzung der neuen Verordnungen geben. Personal dafür sei genug da, sagt Mieterverein-Geschäftsführer Hans Jörg Depel:
„Köln hat aufgestockt und mittlerweile 16 Mann, die das verfolgen. Das ist ungefähr das Vierfache im Vergleich zur Vergangenheit. Man kann natürlich nicht jeden erwischen, aber man ist gut aufgestellt, um solche Fälle zu verhindern, beziehungsweise zu kontrollieren.“