
Einer Kölner Organisation, die Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte fördert, droht offenbar das Aus. Die Migrafrica GmbH in der City soll nach eigener Aussage 80.000 Euro Fördergeld zurückzahlen. Sie wehrt sich mit einer Petition. Diese haben bis jetzt über 12.000 Menschen unterschrieben.
Vorwürfe der Bezirksregierung Arnsberg
Die Bezirksregierung Arnsberg wirft Migrafrica vor, Verwendungsnachweise für das Fördergeld trotz mehrfacher Aufforderung nicht rechtzeitig eingereicht zu haben. Diesen Vorwurf weist die Organisation zurück: Sie hätte Belege fristgerecht eingereicht. Trotz regelmäßiger Telefonate und E-Mail-Verkehr hätte die Bezirksregierung sie nicht über fehlende Belege informiert. Sollte der Rückforderungsbescheid nicht zurückgenommen werden, drohe der gemeinnützigen GmbH die Insolvenz.