
© Radio Köln
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Bis Sonntagabend ist rund um die Uhr ein Schauspieler oder eine Schauspielerin mit im Kasten und spielt die Rolle des "ewigen Archivars". Den können Passantinnen und Passanten dann bei der Arbeit beobachten, sagt die Künstlerin Bettina Erasmy:
"Interessierte können dem Archivar bzw. der Archivarin im wahrsten Sinne des Wortes über die Schulter schauen: Es gibt eine Kamera, die oberhalb des Arbeitsplatzes installiert ist. Mit dieser Kamera wird plötzlich der Archivar, der sonst im historischen Archiv verschwindet, sichtbar. Und das wird alles auf die Glaswand projiziert."
Dabei sollen auch Themen in der Vordergrund rücken, die bisher eine untergeordnete Rolle hatte, wie Migration, Diversität oder der Kolonialismus.
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