
Missbrauchsbeauftragter sollte in Woelki-Verfahren aussagen
(DD|Archivbild) Im Klageverfahren von Kardinal Woelki gegen den Axel Springer-Verlag und einen «Bild»-Reporter sollte am Mittwochmittag ein weiterer Zeuge aussagen. Doch der Prozesstag ist kurzfristig abgesagt worden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.12.2022 10:49
Weil ein Mitglieder der Kammer erkrankt ist, hat das Gericht den heutigen Termin kurzfristig aufgehoben. Ein neuer Termin soll noch bekanntgegeben werden.
Das Landgericht will wissen, ob und wann Woelki über Vorwürfe gegen einen umstrittenen Pfarrer etwas wissen konnte.
Der Zeuge ist Missbrauchsbeauftragter des Erzbistums gewesen. Die Aussage einer anderen Zeugin hatte dazu geführt, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Woelki eingeleitet hat, wegen des Verdachts der falschen eidesstattlichen Versicherung.
Woelki wirft der Zeitung vor, fälschlicherweise behauptet zu haben, dass er die Personalakte eines beförderten Pfarrers gekannt hatte. Der Pfarrer soll vor Jahren mit einem jugendlichen Prostituierten Sex gehabt haben.