
Missbrauchsgutachten laut Woelki misslungen
(PR | Symbolbild) Der Kölner Kardinal Woelki hat am Montag begründen lassen, warum er ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes Missbrauchsgutachten nicht veröffentlichen will. Das Gutachten sei "nicht gerichtsfest" und "misslungen", sagte ein Strafrechtler in einer vom Erzbistum organisierten Videokonferenz.
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Eine Münchner Kanzlei sollte für Woelki ergründen, wie das Erzbistum in der Vergangenheit mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs durch Priester umgegangen ist. Am Freitag hatte Woelki mitgeteilt, dass er das Gutachten nicht veröffentlichen will. Ein Kölner Strafrechtsexperte hat jetzt von Woelki den Auftrag erhalten, bis Mitte März ein neues Gutachten zu erstellen.
Er bestritt in der Videokonferenz, dass es darum gehe, Missstände zu vertuschen. Die neue Untersuchung werde umfassend ausfallen: Es gehe um 243 Beschuldigte, 312 Verdachtsmeldungen und 386 Betroffene.