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Missbrauchsskandale: Opferverbände fordern Wahrheitskommission  
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Missbrauchsskandale: Opferverbände fordern Wahrheitskommission  

(SR|Symbolbild) Eine Wahrheitskommission des Bundestages soll die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche begleiten. Mit dieser Forderung haben sich Opferverbände aus ganz Deutschland in der letzten Woche vor dem Kölner Dom an die Öffentlichkeit gewandt. Die Kölner Bundestagsabgeordneten sehen in einer solchen Kommission allerdings nicht viel Nutzen.

Veröffentlicht: Montag, 01.03.2021 13:23

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Karsten Möring von der CDU sieht die katholische Kirche in der Pflicht, aber keinen Grund für den Bundestag einzuschreiten. Parteikollegin Manderla will die Veröffentlichung der Gutachten abwarten. FDP Mann Houben sagte, eine solche Kommission würde die Menschen zwangsläufig enttäuschen, weil die gesetzlichen Vorgaben fehlen würden, die Kirche zur Herausgabe von Dokumenten zu zwingen. Die Grünen Abgeordneten Dröge und Lehmann erklärten, die lückenlose Aufklärung sollte im Interesse der Institution Kirche liegen, die für sich in Anspruch nehme, moralischer Kompass zu sein. Für eine Wahrheitskommission sprechen auch sie sich aber nicht aus. 

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