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Missbrauchstäter zu langer Haft verurteilt
© Radio Köln/Waltel
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Missbrauchstäter zu langer Haft verurteilt

(PR) Im Missbrauchskomplex Wermelskirchen hat das Kölner Landgericht am Dienstag einen Mann zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Außerdem hat das Gericht die Sicherungsverwahrung angeordnet. Damit bleibt der 45-Jährige auch danach so lange in Haft, wie er als gefährlich gilt.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.02.2023 09:40

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Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann in über 120 Fällen Babys und Kinder zum Teil schwer sexuell missbraucht hat. Der Verurteilte hatte unter anderem als Babysitter Kontakt zu seinen Opfern aufgenommen. Das jüngste war gerade mal vier Wochen alt. Die Kinder hatte er nach Ansicht des Richters vorher betäubt. Andere Opfer seien behindert gewesen und hätten ihn nicht verraten können.

Der Richter machte erneut deutlich, wie brutal die Taten waren: "Ihre Opfer erlebten ein bespielloses Martyrium“, sagte er in Richtung des Angeklagten. „Ihre Taten haben eine erschreckend menschenverachtende Qualität.“ Der Angeklagte verfolgte das Urteil regungslos und mit gesenktem Kopf.

Auf dem Computer des IT- Experten hatte man auch ein Video gefunden, das zeigt wie ein kleines Mädchen von anderen zu Tode gequält wird. So was zu besitzen sage viel über einen aus, sagte der Richter zum Verurteilten.

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