
Möglicher Stopp für Kölner Großbauprojekte
(GL|Symbolbild) Die Stadt Köln muss sparen. Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, die Flutkatastrophe und die Energiekrise führen alleine in den nächsten drei Jahren zu einem Minus von über 600 Millionen Euro in der Kasse der Stadt. Das hatte die Stadt-Kämmerin bei der Vorstellung des Kölner Haushalts mitgeteilt. Seit Montag stehen deshalb eine Reihe Kölner Großbauprojekte auf dem Prüfstand.
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Oper, Ost-West-Achse, historische Mitte. Was kann sich die Stadt Köln in der aktuellen Lage noch leisten? Am Montag wurde eine Liste der Großbrauprojekte, die mehr als 10 Millionen Euro kosten würden, dem Hauptausschuss vorgelegt. Angefordert wurde die Liste von der Oberbürgermeisterin Reker und die Politik soll entscheiden, welche Projekte gestoppt oder verschoben werden. Die Kölner SPD hatte ein Stoppschild für Großprojekte gefordert, auch die Grünen begrüßen die Liste. Man müsse sich jetzt für die Analyse Zeit nehmen, jeder Eingriff hätte große Konsequenzen für Köln.
Insgesamt sollen die 122 Bauvorhaben auf der Liste 7,7 Milliarden Euro kosten. Über ein Viertel davon verschlingt der Masterplan Schulen.