
Mordfall in Nippes wird vor Gericht neu aufgerollt
Der Rocker-Mord in der Kneipe "No Name" von 2015 wird seit Montag vor dem Kölner Landgericht neu aufgerollt. Angeklagt sind zwei türkische Staatsbürger aus Köln, die damals an dem Mord beteiligt gewesen sein sollen. Der BGH hatte die früheren Urteile gegen die heute 38- und 35-jährigen Männer wegen Beihilfe zum Mord bzw. Beihilfe zur Körperverletzung aber aufgehoben. Bei dem Mord in der Nippesser Kneipe soll es um eine Strafe für einen Diebstahl bei den Hells Angels gegangen sein, so die Staatsanwältin bei der Anklageverlesung.
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Das spätere Opfer sei bei dem Kölner Hells Angel Chapter eingebrochen und habe Geld geklaut, so die Schilderung der Anklage. Zu fünft sei man dann später in die Nippesser Kneipe gefahren, um die Täter zu bestrafen.
Dabei habe man mehrfach auf am Boden liegende Männer geschossen und diese mehrfach getroffen. Dem auf einem Hocker sitzenden Opfer sei aus kurzer Distanz in den Oberkörper geschossen worden. Der Mann verblutete. Die zwei mutmaßlichen Haupttäter waren in die Türkei geflohen. Ein weiterer Beteiligter hatte seine 12 Jahre Haft akzeptiert, die beiden jetzt angeklagten Männer hatten sich gegen ihre Haftstrafen gewehrt. Ein neues Urteil soll es im Herbst geben.