
Die zehn mal sechs Meter große Falle wird vom Rheinwasser durchströmt und soll an der Wasseroberfläche schwimmenden Müll, vor allem Plastik, herausfischen. Damit gehen drei Jahre Planung und Vorbereitung zu Ende.
Die Falle soll möglichst viel Müll daran hindern, in die Weltmeere zu gelangen. Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Autofahrerinnen und Autofahrer können die türkis und rot angestrichene Müllfalle unterhalb der Zoobrücke gut sehen. Mit schweren Ankern befestigt, passt die Rheinkrake sich den Wasserständen an. Schwimmende Rohre dienen als Tentakel und führen auch Müll in die Falle, der sonst an der Schleuse vorbeischwimmen würden.
Ursprünglich waren Baukosten von 40 000 Euro geplant, es wurden jedoch 160 000 Euro. Private Spenden und Sponsoren haben das Projekt möglich gemacht. Einmal in der Woche wollen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Müllfalle per Hand leeren.