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Mutmaßliche Rizin-Bomberin womöglich vermindert schuldfähig
© Radio Köln/ Waltel
(Anm.d.Redaktion: Das Foto ist ein Archivbild vom vorangegangenen Prozess.)
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Mutmaßliche Rizin-Bomberin womöglich vermindert schuldfähig

(PR | Foto: Symbolbild) Im Rizin Prozess wollen die Verteidiger die angeklagte Kölnerin psychiatrisch untersuchen lassen. Die Anwältin erklärte am Montag, die 44 Jahre alte mehrfache Mutter leide wahrscheinlich an einer Persönlichkeitsstörung und sei deshalb womöglich vermindert schuldfähig.

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Die Frau aus Chorweiler soll laut Bundesanwaltschaft zusammen mit ihrem bereits zu zehn Jahren Haft verurteiltem Ehemann einen islamistischen Anschlag mit dem Biokampfstoff Rizin geplant haben. Die Verteidigung stellte zuletzt eine Reihe von Anträgen. Die Bundesanwaltschaft sprach vom Versuch der Prozessverschleppung.

Ob in dem seit Sommer laufenden Verfahren tatsächlich ein psychiatrischer Gutachter zum Einsatz kommt, muss das Gericht noch entscheiden. Die Anwältin der Angeklagten begründete den Antrag mit einer instabilen Persönlichkeitsstörung. So habe die Angeklagte als Tochter einer Prostituierten diese als fünfjährige tot aufgefunden und sei danach zu alkoholabhängigen Pflegeeltern gekommen. Auch mehrere Fehlgeburten hätten die siebenfache Mutter stark belastet.

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