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Mutmaßlicher Babysitter-Kinderschänder vor Gericht
© Pexels/Pavel Danilyuk
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Mutmaßlicher Babysitter-Kinderschänder vor Gericht

(GL|Symbolbild) Er soll als Babysitter und Betreuer in Kitas 23 Kinder schwer missbraucht und teilweise vergewaltigt haben. Vor dem Kölner Landgericht ist am Montagmorgen der Prozess gegen einen 34 Jahre alten Mann aus Zollstock gestartet. Er soll laut Anklage seine Opfer über ein Betreuungsportal als Babysitter oder als Springer in Kitas kennengelernt haben.

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Über eine Stunde lang liest die Staatsanwältin die Anklage vor: Das jüngste Opfer ein Jahr, das älteste sechs Jahre alt. Die Vorwürfe werden so gut es geht im Amtsdeutsch und neutraler Sprache vorgelesen, trotzdem ist es totenstill im Gerichtssaal. Auch erfahrene Anwältinnen und Anwälte schauen immer wieder fassungslos zum Angeklagten.

Der hört zunächst regungslos zu, später schüttelt er immer wieder den Kopf, vergräbt sein Gesicht in den Händen und wischt sich Tränen aus den Augen. Der Angeklagte sei eine Gefahr für die Allgemeinheit, sagt die Staatsanwaltschaft. Zahlreiche Anwältinnen und Anwälte vertreten in dem Prozess die Interessen der Opferfamilien. Opferanwältin Monika Müller Laschet hält sogar eine Sicherungsverwahrung für möglich:

„Angesichts der Vielzahl der Vorwürfe, angesichts der Schwere der Vorwürfe und (...) dass der Geschuldigte möglicherweise auch weitergemacht hätte, wäre er nicht festgenommen worden, sehe ich bei ihm einen Hang für die Begehung solcher Straftaten und somit auch eine absolute Gefahr für die Allgemeinheit und das sind die Voraussetzungen für eine Sicherheitsverwahrung.“

Das Urteil ist für August geplant. Der Angeklagte kündigte für den nächsten Verhandlungstag an, sich umfassend zu äußern.

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Mutmaßlicher Babysitter-Kinderschänder vor Gericht
© Radio Köln/Waltel
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