Nach Kritik: Kölner Gesundheitsamt verteidigt Vorgehen

(RO|Foto:Symbolbild) NRW-Gesundheitsminister Laumann hat Köln im Umgang mit Corona-Fällen an Schulen kritisiert. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, warum Schüler*innen, die Kontakt mit einer infizierten Person hatten, nicht mal das Haus verlassen dürfen, um einen Test zu machen. Das Kölner Gesundheitsamt hat sein Vorgehen jetzt allerdings verteidigt. 

Zum einen würde Quarantäne zwei Wochen zu Hause bleiben bedeuten, zum anderen gehe das Gesundheitsamt so definitiv auf Nummer sicher. Hauptargument ist die Inkubationszeit, die bis zu zwei Wochen dauern kann. Selbst, wenn sich die Schülerschaft jetzt nach drei oder vier Tagen testen lassen würde und der Corona-Test negativ sei, könnten Schüler*innen trotzdem noch nach sieben oder acht Tagen infektiös werden. Und wenn alle Schüler*innen zwei Wochen zu Hause bleiben, hätte man Gewissheit. Regel Nummer Eins bleibe: Wer nachweislich engen Kontakt mit infizierten Personen hatte, muss zwei Wochen in Quarantäne.

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