Nach Schüssen auf Wohnhaus: Festnahme und Durchsuchung

Im März 2025 wurde mehrfach auf ein Wohnhaus in Höhenhaus geschossen - jetzt hat die Kölner Polizei den Haftbefehl gegen einen Verdächtigen vollstreckt. Der 30-Jährige hat mutmaßlich Verbindungen ins Rockermilieu, heißt es von der Polizei.

© Radio Köln/Volke

Dem Mann werden besonders schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, das versuchte Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetzt vorgeworfen. Anfang März letzten Jahres soll er einen noch unbekannten Mittäter beauftragt haben, mehrfach auf ein Mehrfamilienhaus in Höhenhaus geschossen haben. Er selbst soll eine scharfe Handgranate davor abgelegt haben. Radio Köln hatte damals berichtet. Außerdem soll der 30-Jährige mit einem Komplizen zusammen im April 2025 ein Opfer in einer Shisha-Bar erpresst haben. Die Kölner Polizei hat am Donnerstag die Wohnung des 30-Jährigen sowie die des 24-jährigen Komplizen durchsucht. Dabei waren auch Spürhunde im Einsatz. Die Polizei hat mehrere Handys beschlagnahmt; Waffen wurden nicht gefunden. Die Ermittlungen in dem Fall - besonders zu dem unbekannten Mittäter - laufen weiter. (MH|Symbolbild)

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