
NASA verschiebt Maurers Flug ins All erneut
(SB|Archivbild) Und schon wieder ist es passiert: Der Start ins All von Matthias Maurer ist erneut verschoben worden. Jetzt soll der Wahl-Kölner am kommenden Mittwoch zur ISS starten. Die NASA hat auf Twitter mitgeteilt, dass der Start wegen schlechter Wetterbedingungen verschoben werden muss.
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Grund sei „ein großes Sturmsystem, das Winde und Wellen im Atlantischen Ozean entlang der Flugroute“ verursache, so die Nasa. Ursprünglich sollte Maurer am Sonntagmorgen am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten.
Bei der Inbetriebnahme des neuen Roboterarms der ISS soll der 51-jährige Wahlkölner eine Schlüsselrolle übernehmen. Maurer sagte, als Werkstoffwissenschaftler freue er sich vor allem auf eine bestimmte Art von Forschung auf der ISS:
„Wir haben da verschiedene Öfen. Ich kann da bis zu 200 Grad hoch heizen und dann Metalle aufschmelzen, neue Legierungen erzeugen und diese Legierungen, die werden dann vermessen. Die fließen dann direkt in Computerprogramme ein und dann können die Menschen hier am Boden damit virtuell neue Materialien designen. Und dass ich dafür meinen Beitrag leisten kann, da bin ich ganz stolz drauf.“
Maurer soll auf der ISS etwa sechs Monate lang Experimente durchführen und ist der erste Deutsche, der mit der kommerziellen US-amerikanischen Dragon Kapsel zur ISS fliegt. Über 100 Experimente sind dabei auf seiner To-Do-Liste.