
© Radio Köln/ED
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Neue Ausstellung zu den Themen Antisemitismus und Karneval
(DS) "Schalom und Alaaf". So heißt die Ausstellung, die heute (8.11.) im NS-Dokumentationszentrum beginnt. Sie vereint die Themen Antisemitismus und Karneval und soll über die Geschichte und den Einfluss der jüdischen Bevölkerung auf die kölsche Tradition informieren.
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Vor allem in Zeiten, in denen der Antisemitismus lauter werde, könne der Karneval eine Art Brücke sein und den Zusammenhalt stärken, sagt Aaron Knappstein, Kurator und Präsident der "Kölschen Kippa Köpp". Große Teile der jüdischen Community in Köln verstehen sich als Teil der Karnevalsfamilie und wünschten mehr Unterstützung, sagt er. „Familie ist halt mehr, Familie ist für einander einzustehen. Sich einzuhaken, wenn es mal nicht so gut läuft und einfach jemandem zu helfen. Und das erwarte ich im Moment, dass die Kölnerinnen und Kölner, die Karnevalistinnen und Karnevalisten jetzt für uns einstehen.“
Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Kölner Karneval“ und wird bis Ende März im NS-Dokumentationszentrum zu sehen sein.
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