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Neue Entwicklungen im Prozess gegen Reemtsma-Entführer
© Radio Köln
Symbolbild: Landgericht
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Neue Entwicklungen im Prozess gegen Reemtsma-Entführer

(MT|Symbolbild) Der Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach wegen mehrerer Überfälle auf Geldboten und versuchten Mordes soll am 1. Februar vor dem Kölner Landgericht beginnen. Nun könnte ein weiterer Überfall Drachs als versuchter Mord gewertet werden. Darauf hat das Landgericht Köln am Donnerstag hingewiesen.

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Es geht um einen Raubüberfall auf einen Geldtransporter am Kölner Flughafen, bei dem 2019 ein Wachmann durch einen Schuss schwer verletzt wurde. Die zuständige Kammer sieht hier einen hinreichenden Tatverdacht für ein versuchtes Tötungsdelikt. Dafür sprechen Drachs Habgier und die Verdeckung einer Straftat. Damit geht die Kammer über die Anklage der Staatsanwaltschaft hinaus, die diese Tat als gefährliche Körperverletzung angeklagt hat. Der Prozess gegen Drach und einen mutmaßlichen Mittäter soll am 1. Februar beginnen. Drach werden insgesamt vier Raubüberfälle auf Geldtransporter in Köln, Frankfurt am Main und Limburg vorgeworfen. Die Tat in Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft als versuchten Mord angeklagt.

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Drach hatte bereits 1996 Jan Philipp Reemtsma, den Erben der Hamburger Tabak-Dynastie Reemtsma, entführt und nach 33 Tagen gegen 15 Millionen D-Mark und 12,5 Millionen Schweizer Franken Lösegeld wieder freigelassen. Dafür verurteilte ihn das Hamburger Landgericht zu vierzehneinhalb Jahren Gefängnis. Im Herbst 2013 kam er wieder frei.

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