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Neue Kommission als Maßnahme gegen Missbrauchsfälle startet
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Neue Kommission als Maßnahme gegen Missbrauchsfälle startet

(DD|Symbolbild) Im Erzbistum Köln gibt es seit diesem Monat eine neue Kommission zur Kontrolle beschuldigter und straffällig gewordener Kleriker. Ziele seien der Schutz von Betroffenen und die Vermeidung weiterer Taten, schreibt das Erzbistum in einer Mitteilung. An der Spitze der neuen Kommission sitzt ein Pfarrer.

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Die Initiative Maria 2.0 Rheinland fragt, wer denn die Kommission kontrolliert und spricht von Symbolpolitik. Es bleibe alles im inneren Kreis, sagte uns Sprecherin Maria Mesrian. Das im März vorgestellte Gutachten der Kanzlei Gercke Wollschläger hatte aufgedeckt, dass in der Vergangenheit nicht alle Vorgänge und Informationen zu Missbrauchsfällen im Erzbistum auch dokumentiert wurden. Akten seien zum Teil unvollständig gewesen.

Die Einführung der Kommission ist laut Erzbistum eine weitere Maßnahme aus seinem Acht-Punkte-Plan, der als Konsequenz aus dem Gutachten umgesetzt werden soll.

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