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Neue Maßnahme gegen Elterntaxis in Volkhoven
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Neue Maßnahme gegen Elterntaxis in Volkhoven

(PR) Weniger Elterntaxis und mehr Schulweg-Sicherheit - das soll ab sofort der sogenannte Schulexpress für die Anna-Langohr-Schule in Volkhoven bringen.

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Verena Nölle ist die Erfinderin des Schulexpresses, den es bereits in vielen anderen deutschen Städten gibt. Sie erklärt das Konzept:

„Wir richten Haltestellen ein im Umkreis von ungefähr einem Kilometer zur Grundschule. Die Kinder treffen sich dort und laufen dann in der Gruppe gemeinsam zur Schule.“

Die ersten Haltestellen wurden am Donnerstag eröffnet und können nun von den Eltern angefahren werden. Dadurch soll vermieden werden, dass sich Elterntaxis vor der Schule tummeln und die Kinder gefährden. Ein weiterer Vorteil ist laut der Erfinderin, dass die Kinder so lernen, sich eigenständig im Straßenverkehr zu bewegen. Der erste Kölner Schulexpress wurde durch die Katholische Jugendagentur Köln initiiert.

Die Kölner Polizei begrüßt das Projekt, weil es für weniger Verkehr vor den Schulen sorge. Polizeihauptkommissar Guido Spinnen sagt zum Thema:

„Elterntaxis sind vor Schulen sehr ungern gesehen, weil die einerseits die Mobilität der Kinder quasi einschränken. Kinder brauchen Mobilität, auch eine Mobilitätsentwicklung. Und auf der anderen Seite gefährden die natürlich in diesem Schutzraum vor der Schule auch andere, die dort zu Fuß hingehen.“

Autos vor Schulen stellen häufig eine Gefahr für Kinder dar: So komme es beispielsweise durch Wendemanöver immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Kinder. Bei Geschwindigkeitsmessungen vor Kölner Schulen fuhren seit Mitte August knapp 12.000 Autofahrer zu schnell.  

Die Empfehlung der Polizei lautet, andere weiter entfernte Haltepunkte wie zum Beispiel Supermarkt-Parkplätze zu suchen und den Weg zur Schule für ein gemeinsames Schulweg-Training zu nutzen.

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