
Neue Maßnahmen zum Schutz von Polizeibeamten in Sicht
(DD | Symbolbild) Sie sollen die Bürger schützen und sind selbst oft Gewalt ausgesetzt: Mehr als 9.000 Mal wurden Polizisten in NRW laut ihrer Gewerkschaft (GDP) vergangenes Jahr Opfer verbaler oder körperlicher Attacken. Auch bei uns in Köln bewegen sich die Zahlen konstant auf einem hohen Niveau, sagte uns Wolfgang Witt von der GDP Köln. 2019 kam es monatlich im Schnitt zu 150 Straftaten dieser Art:
„Wir fordern auch ganz klar in Fällen, wo Bürgerinnen und Bürger bzw. Straftäter Polizisten angehen, verletzen, beleidigen, bedrohen oder andere Delikte begehen, eine konsequente Verfolgung. Das fängt damit an, dass wir alle Fälle zur Anzeige bringen müssen und da nicht einfach resignieren und weggucken.“
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Außerdem müssten die Beamten besser ausgerüstet werden, sagte uns Sprecher Wolfgang Witt:
„Da gehen wir jetzt in Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt mit der Bodycam. Aber auch die Elektroimpulsgeräte sind der nächste Schritt, über den wir weiter nachdenken müssen. Sie bringen die Kollegen in eine bessere Situation, um Angriffe gegen sie abzuwehren.“
Hier in Köln sei man bereits gut aufgestellt, was die Ermittlung angeht und auch die Nachsorge. Eine Dienststelle kümmere sich zentral um Delikte von Gewalt gegen Polizisten.
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