
Neue Pläne für Gedenkstätte zum Stadtarchiveinsturz
(SR) Seit Jahren wird über eine Gedenkstätte zum Einsturz des Stadtarchivs gestritten. Jetzt haben sich Kölns Oberbürgermeisterin Reker und die Stadtspitze von den Plänen einer unterirdischen Gedenkstätte verabschiedet. Auf einer Pressekonferenz haben die Oberbürgermeisterin und Stadtspitze zusammen mit den Initiativen "ArchivKomplex" und "Köln kann auch anders" die aktuellen Pläne vorgestellt.
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Die unterirdische Gedenkstätte K3 sei in ihrer kulturellen Nutzung wegen technischer Vorgaben stark eingeschränkt, sagt OB Reker. Bislang habe man die Planungen aus dieser Sicht noch nicht betrachtet. Durch die jetzt aber neuen Erkenntnisse, plane man nun eine oberirdische Gedenkstätte. Baudezernent Greitemann versprach, es werde am Waidmarkt eine städtebauliche Ikone entstehen. Der Stadtrat soll im Juni entscheiden. Der Verzicht auf die unterirdische Gedenkstätte würde auch den U-Bahn-Bau um zehn Monate verkürzen.
