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Neue Vorschläge zur Sanierung
© Foto: Daniel Dähling
IHK
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Neue Vorschläge zur Sanierung

(MF | Symbolbild) Die Vollversammlung der Kölner Industrie- und Handelskammer ist am Dienstag zusammengekommen. Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Entscheidung, ob die Zentrale der Kölner IHK am Börsenplatz saniert wird oder nicht.

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Das Ergebnis war laut IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt nur logisch. Das einzige Angebot, was sie für die Sanierung von einem Generalunternehmen erhalten haben, sei zu hoch gewesen und daher abgelehnt worden. Als nächstes würden weitere Schritte geprüft werden, die auch den Verkauf des Gebäudes oder eine anderweitige Nutzung miteinschließen würden.

Reichardt wehrte sich gegen Vorwürfe, das Bauvorhaben sei von Beginn an mit einem Kostendeckel von 40 Millionen Euro nicht realisierbar gewesen:

"Ja, diese Menschen gibt es natürlich immer, die alles im Vorhinein besser gewusst haben. Stellen Sie sich umgekehrt vor, wir hätten nicht so geplant, sondern hätten einfach mal angefangen auf irgendeiner Basis und das böse Erwachen wäre später gekommen. Da wäre, glaube ich, auch niemandem mit gedient gewesen. So konnten wir rechtzeitig noch die Notbremse ziehen und konnten sagen, wir machen es dann einfach nicht."
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Die Vollversammlung hatte 2015 für die Sanierung des traditionsreichen Standortes einen Kostendeckel von 40 Millionen Euro beschlossen. Zu diesem Preis ist das Bauvorhaben aber nicht zu machen. Alles in Allem hätte die Sanierung 57 Millionen Euro gekostet. Jetzt sollen bis Ende des Jahres Alternativvorschläge gemacht werden.

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6 Millionen Euro mit den Planungen verloren

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Mehr als 6 Millionen Euro haben bislang die Planungen und Analysen für die Sanierung der Zentrale der Kölner Industrie- und Handelskammer in der Kölner Innenstadt bereits verschlungen. Das hat nach Radio Köln-Informationen Haupt-Geschäftsführer Ulf Reichardt in der Vollversammlung am Dienstag den Mitgliedern mitgeteilt. 

Das Geld sei vorwiegend für Architekten, Ingenieure, Beratung sowie ein Gutachten ausgegeben worden. Zudem stehe fest, dass noch weitere Verbindlichkeiten hinzu kommen würden. Da die IHK auf ihrer Vollversammlung in dieser Woche entschieden hatte, die Sanierung des Gebäudes zu stoppen, dürften die 6 Millionen Euro damit verloren sein.

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