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Das ist auch dringend nötig: Hausärztinnen und Hausärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker in Köln warnen vor einem Versorgungsnotstand bei Medikamenten. Inzwischen werde es sogar bei akut notwendigen Arzneimitteln eng. Bisher können die Apothekerinnen und Apotheker noch mit alternativen Arzneimitteln und viel Zusatz-Aufwand gegensteuern, sagt der Kölner Apotheker-Sprecher Thomas Preis.
„Allein in Köln investieren die über 300 Apotheken Monat für Monat fast 10.000 Arbeitsstunden, damit aus Lieferproblemen keine Versorgungsprobleme entstehen und kein Bürger unversorgt bleibt.“
Doch wenn die Politik nicht gegensteuere, werde sich die Situation im Winter weiter zuspitzen, sagt Preis. Er kritisiert Rabatt-Verträge mit Krankenkassen und dass die Medikamentenproduktion inzwischen primär in Indien und China stattfinde.
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