Der Verband Bildungsmedien hat zusammen mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland das Konzept dazu erarbeitet. Das haben sie in der Synagoge an der Roonstraße vorgestellt.
Vor allem soll neben der Aufklärung über antisemitische Verbrechen auch die jüdische Kultur und die Vielfalt des Judentums in Deutschland besser und mehr abgebildet werden. Denn was uns nicht fremd, sondern vertraut und bekannt, ist, schüre weniger Hass. Durch die Aufklärung würden Stereotypen aufgebrochen und nicht unbewusst weiter transportiert.
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, betont, dass Schulen der Ort sind, der Kinder auf das spätere Leben vorbereitet. Genau deshalb sei hier die entsprechende Bildungsgrundlage so wichtig.