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Neues LKA-Projekt soll Mordfälle schneller aufklären
© Radio Köln
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Neues LKA-Projekt soll Mordfälle schneller aufklären

(PW|Symbolbild) Die Polizei in NRW stellt sich bei der Aufklärung von Cold Cases neu auf. Landesweit sollen 28 pensionierte Kriminalbeamtinnen und -beamten rekrutiert und in einer Art SOKO beim LKA an unaufgeklärten Mordfällen arbeiten. NRW-Innenminister Reul sagte, das Projekt sei zunächst für ein Jahr finanziert. LKA-Chef Wünsch nennt das Projekt einzigartig für den deutschsprachigen Raum und verspricht sich mehr Tempo bei der Aufklärung ungeklärter Fälle. 

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Von den 1.160 ungeklärten Mordfällen aus den letzten 50 Jahren sind bislang 23 neu aufgerollt worden, zwei Mörder aus Aachen und Dortmund wurden verurteilt. Nicht schlecht, aber zu langsam. Man habe die verdammte Pflicht in einem Mordfall nie aufzugeben, sagt Andreas Möller, Vater des Projektes und Leiter der operativen Fallanalyse beim LKA. Die Erfahrung, das Bauchgefühl und das Wissen altgedienter Kripo-Spürnasen soll nun helfen neue Ansätze für die Ermittlerinnen und Ermittler zu finden. Auch mit Hilfe von Techniken, die es vor Jahren noch nicht gab. 

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