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Niedrigere Corona-Sterberate durch besonderes Kölner Konzept
© Radio Köln/ Waltel
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Niedrigere Corona-Sterberate durch besonderes Kölner Konzept

(MT) In Köln sind seit Beginn der Pandemie statistisch gesehen 40 Prozent weniger Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben als im Bundesdurchschnitt. Gesundheitsamt und Feuerwehr führen das auch auf ein deutschlandweit einmaliges Konzept aus Online-Symptomtagebuch, telemedizinischer Betreuung und „Medizinischen Einsatzteams“ (MET) in Köln zurück.

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Johannes Nießen, der Leiter des Kölner Gesundheitsamtes sagte, das Symptomtagebuch sei das erste wichtige Instrument.

„Also im Symptomtagebuch werden die Beschwerden und Symptome, die man so hat beschrieben. Das fängt mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit an und geht bis hin zu Fieber und noch schwerwiegenderen Beschwerden. Wenn da jemand Fieber reinschreibt, dann geht bei uns die rote Laterne oder die rote Lampe an und wir kümmern uns um den oder die, rufen an und fahren sogar auch nach Hause.“

Das übernehmen dann die MET der Feuerwehr mit Notärztinnen und Notärzten und speziellen Gerät, das zum Beispiel über den Atem eine mögliche Sauerstoffunterversorgung oder per Sonar Wasser in der Lunge feststellen könne. Wer keinen Internetzugang hat, kann das Online Tagebuch auch telefonisch führen. Das richte sich vor allem an Menschen über 70.

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Wer ein positives Testergebnis erhält oder in den letzten zehn Tagen erhalten hat, kann sich ab sofort im Digitalen Kontaktmanagement-Portal (DiKoMa) der Stadt Köln selbstständig eintragen. Zudem haben infizierte Personen die Möglichkeit, sich bei gesundheitlichen Problemen nicht nur an die Hausärztin oder den Hausarzt, sondern auch an das Gesundheitsamt zu wenden, Telefon: 0221/221-33500. Unter dieser Telefonnummer können sich auch Menschen melden, die nicht über einen Internetzugang verfügen.

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