
Notschlafstelle des AStA hilft auch dieses Semester wieder
(GR|KS|Symbolbild) Viele Studierende haben zum Semesterbeginn noch keine Wohnung. Deswegen organisiert der Allgemeine Studierendenausschuss AStA in Kooperation mit der katholischen Hochschulgemeinschaft für den Oktober wieder eine Notschlafstelle, allerdings nur bis November.
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Wenn Studierende bis dahin keine Wohnung gefunden haben, hätten die meisten keine andere Möglichkeit, als ihr Studium abzubrechen, so der AStA. Besonders betroffen sind davon Erasmus oder internationale Studierende, sagt AStA-Vorsitzender Adrian Moser:
"Langfristig wird das dazu führen, und das sehen wir auch jetzt schon, dass der Rückgang der Studierendenzahlen in Köln besonders groß ist, [...] dass Köln als Hochschulstandort immer weniger attraktiv wird, weil Studierende es sich nicht mehr leisten können hier zu studieren."
Die Notschlafstelle sei komplett von Studierenden organisiert und finanziert, auch der AStA bekäme keinerlei Zuschüsse, sagt Moser. Bei der Notschlafstelle handelt es sich um einen großen Saal, in dem etwa 30 Studierende auf Luftmatratzen untergebracht sind. Sie können sich dort von 20 Uhr bis 8 Uhr aufhalten. Außerhalb dieser Zeit können sie ihre Sachen zwar einschließen, kommen aber nicht mehr an ihre Habseligkeiten ran. Duschen gibt es in dem Gebäude auch keine, die Studierende können nach Absprache die Duschen beim Uni-Sport, also in anderen Gebäuden, nutzen.