
OB Reker reagiert enttäuscht
(RO) Mit Unverständnis und Enttäuschung hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf den angekündigten Stellenabbau bei Ford reagiert. Der Autobauer Ford hat am Freitag bekanntgegeben, 5000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen zu müssen. Auch der Standort Köln soll davon betroffen sein.
Veröffentlicht: Freitag, 15.03.2019 16:23
Als Oberbürgermeisterin dieser Stadt habe sie sich eine zukunftsgewandtere Entscheidung gewünscht, so Reker in einem
Statement. Eine, die berücksichtige, dass in Köln die besten Voraussetzungen für eine positive Zukunftsentwicklung Europas liegen, heißt es weiter. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden, man versuche die Arbeitsplätze durch verschiedene Angebote abzubauen, so ein Sprecher von Ford. Dazu gehörten Vorschläge zu Abfindungen, Altersteilzeit oder zur Frührente. Man hoffe, dass möglichst viele Mitarbeiter auf diese Vorschläge eingehen. Was passiert, wenn dem nicht so ist, konnte der Sprecher nicht sagen.
Wie viele Stellen in Köln konkret gestrichen werden ist noch unklar. Ziel des Abbaus sei es, so Ford, wieder in die Gewinnzone zu kommen. Der Autobauer hatte im vergangenen Jahr Millionenverluste hinnehmen müssen. Ford beschäftigt allein in Köln 18.000 Mitarbeiter.