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Oberstleutnant vor Gericht
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Oberstleutnant vor Gericht

Ein wegen Verletzung dienstlicher Geheimnisse angeklagter Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) hat am Mittwochvormittag zum Prozessauftakt alle Vorwürfe bestritten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, Verdächtige im Umfeld des rechtsextremen Soldaten Franco A. vor Ermittlungen gewarnt zu haben.  

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.03.2019 10:52

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Der Fall Franco A. hatte bundesweit hohe Wellen geschlagen. Der damalige Bundeswehrsoldat Franco A. soll Anschläge geplant haben. Um dafür Flüchtlingen die Schuld zu geben, soll er sich als syrischer Asylbewerber ausgegeben haben. Die Ermittlungen führten zu weiteren Verdächtigen auch innerhalb der KSK der Bundeswehr.

Der jetzt angeklagte MAD Offizier soll 2017 Dienstgeheimnisse verraten und so genau diesen Personenkreis aus dem Umfeld von Franco A. vor anstehenden Durchsuchungen gewarnt haben. Dem MAD Mitarbeiter droht eine Geld oder Haftstrafe.

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