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Opernsanierung macht nur geringe Fortschritte
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Opernsanierung macht nur geringe Fortschritte

(SR|Archivbild) Auf der Baustelle der Kölner Oper läuft es offenbar nach wie vor nicht rund. Der Baufortschritt geht nach Angaben der Stadt langsamer voran als gedacht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.03.2024 18:22

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Die neue Opern-Saison startet deshalb wieder im Staatenhaus in Deutz und nicht am Offenbachplatz. Als Gründe nennen die Bühnenverantwortlichen zum einen die schwierige Koordination der einzelnen Firmen beziehungsweise Gewerke und die nicht ausreichenden personellen Kapazitäten der beteiligten Firmen. Vor allem die Elektrik sei im Verzug, was andere Gewerke aufhält. Ende Juni soll eigentlich die Betriebserlaubnis für das Haus am Offenbachplatz erteilt werden. Jetzt sei aber klar, dass Restarbeiten auch danach noch erledigt werden müssten. Die Probleme machen sich auch bei den Kosten bemerkbar: Die Finanzierungskosten werden höher, die politischen Gremien müssen sie noch abnicken. 

Bei der Kölner SPD stößt diese Ankündigung auf Unverständnis: Sämtliche kritische Nachfragen zu Baufortschritt und Eröffnungstermin seien von oben herab abgetan worden, sagt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Helmis-Arend. Angesichts der Milliarde, die die Sanierung am Offenbachplatz koste, seien Kürzungen im Sozialbereich nicht mehr hinnehmbar. Sie sei sehr irritiert über das Agieren der Bühnenverantwortlichen. Die Ankündigung sei eine riesige Enttäuschung für die Ensembles, die Mitarbeitenden und auch die Kulturbegeisterten in Köln.

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