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Opfer des Nagelbombenanschlags kritisieren Stadt Köln
© Esther Dominguez
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Opfer des Nagelbombenanschlags kritisieren Stadt Köln

(DD) "Birlikte" - das bedeutet Zusammenhalt auf türkisch und dieser soll am 9. Juni bei einem Straßenfest in der Keupstraße gefeiert werden. Doch die Stimmung vorab ist schwierig.

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Im Fokus der Veranstaltung soll das Gedenken an die Opfer des Nagelbombenanschlags des NSU auf der Keupstraße vor dann genau 20 Jahren stehen. Am Mittwoch hat die Arbeitsgruppe dazu das musikalische und kulturelle Programm vorgestellt.

Während der Veranstaltung haben Betroffene aber Vorwürfe gegen die Stadt erhoben. Sie fühlen sich alleine gelassen. Eine von Ihnen ist Ayse. Sie wurde bei dem Anschlag verletzt und wünscht sich mehr Unterstützung.

"Ich möchte für die Zukunft, nicht nur für mich und die Betroffenen der Keupstraße, sondern für alle bundesweit von rassistischer Gewalt Betroffenen, dass es einen Ort und Möglichkeiten gibt, sich zu treffen und sich Hilfe zu holen."

Oberbürgermeisterin Reker betont, die Stadt versuche mit dem geplanten Mahnmal und dem Straßenfest, die Erinnerungskultur zu fördern. Reker entschuldigte sich für fehlende Unterstützung der Stadt vor ihrer Amtszeit.

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