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Opferverein-Sprecher fordert Rücktritt von Woelki
© Erzbistum Köln
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Opferverein-Sprecher fordert Rücktritt von Woelki

(DD|Archivbild) Die Kritik am Kölner Kardinal Woelki reißt nicht ab. An Heiligabend bei der Messe im Dom hatte Woelki im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle um Verzeihung gebeten. Jetzt fordert der Sprecher des Opfervereins "Eckiger Tisch" den Kölner Erzbischof zum Rücktritt auf. 

Veröffentlicht: Sonntag, 27.12.2020 11:25

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Woelki müsse den Mut haben und zurücktreten, sagt der Sprecher in einem Interview der Deutschen Welle. Im Umgang mit den Betroffenen, der Öffentlichkeit und dem konkreten vorgeworfenen Fall sei Woelki derart beschädigt, dass er sein Amt eigentlich nicht mehr ausüben könne. Der Kardinal steht in der Kritik, weil er ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Kölner Erzbistum unter Verschluss hält. Außerdem gibt es Vertuschungsvorwürfe, weil er den Vorwurf, dass ein Priester Kinder missbraucht haben soll, nicht nach Rom weitergeleitet haben soll.

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