
Pater Christen verliert Job
(GL) Seine Stelle als Priesterausbilder in Bonn darf er behalten. Einen anderen Job hat der Kölner Kardinal dem umstrittenen Pater Romano Christen aber weggenommen. Er war in die Schlagzeilen geraten, weil er Homosexualität als heilbar bezeichnet hat. Nach allgemeiner Empörung hatte der Kölner Kardinal Woelki den Pater zum Gespräch bestellt.
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Ergebnis des Treffens in Köln: Pater Christen darf weiter Priester ausbilden. Auf diese Entscheidung Woelkis hagelte es Kritik. Jetzt hat der Kardinal festgelegt: Der umstrittene Pater darf nicht als Experte beim "Synodalen Weg" mitarbeiten, einer von der Bischofskonferenz selbst auferlegten Debatte um Sexualmoral und Zölibat. Möglicherweise war das dem Kardinal zu heikel. Laut Kölner Erzbistum hatte Woelki den Pater als Experten nominiert, als er noch nichts von dessen homophoben Äußerungen wusste.