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Pflegepersonal der Städtischen Kliniken streikt
© Radio Köln
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Pflegepersonal der Städtischen Kliniken streikt

(DS|Symbolbild) Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst haben am Mittwoch Beschäftigte der Städtischen Kliniken gestreikt. Rund 300 Beschäftigte der drei Häuser hätten laut der Gewerkschaft ver.di ihre Arbeit niedergelegt. Hunderte Weitere wären eigentlich auch gerne dabei gewesen, hätten aber wegen des Personalmangels in der Notfallversorgung arbeiten müssen.

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Vor allem wegen des akuten Personalmangels brauche es mehr Anreize, in der Krankenpflege zu arbeiten, sagt zum Beispiel Juliane Görig, die stellvertretende Stationsleiterin ist:

 „Wir fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Wir möchten, dass die Pflege attraktiv gemacht wird und dass die Pfleger, die die Ausbildung machen auch in der Pflege bleiben und nicht studieren oder abwandern in einen Bürojob, wo sie es dann besser haben.“

Durch die schlechten Arbeitsbedingungen würden immer mehr Krankenschwestern und -pfleger ihren Job an den Nagel hängen und gleichzeitig zu wenig Nachwuchs nachkommen.

 

Gefordert wird 10,5% mehr Lohn. Vom Arbeitgeberverband sei bis jetzt kein Angebot gekommen, sagt Robin Orlando von ver.di:

 „Die Arbeitgeberseite bei den Kliniken der Stadt Köln hat sich bis jetzt nicht mit Ruhm bekleckert, wenn man die Beschäftigten fragt. Wir haben 1250 Unterschriften gesammelt. Die sind von Kolleginnen und Kollegen, die unsere Forderung unterstützen. Leider hat die Geschäftsführung es nicht geschafft, diese Petition überhaupt erst entgegenzunehmen.“

Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifstreit im Öffentlichen Dienst startet am 21. Februar.

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