
In der Streichliste, die der Kölnischen Rundschau vorliegt, zeigt die KVB auf, welche Ausbaupläne wegen Geldmangel alle hinten runterfallen könnten. Die Politik reagiert besorgt. In den Augen der Linksfraktion würden die Planungen des Tunnels auf der Ost-West-Achse, also zwischen Universitätsstraße und der Deutzer Brücke, einen Schienennetzausbau der KVB blockieren. Statt kundenfreundliche Ausbauprojekte zu streichen, sollten die Tunnelpläne begraben werden, heißt es. Die FDP-Fraktion hat zu den geplanten Kürzungen der KVB extra eine sogenannte "aktuelle Stunde" im Verkehrsausschuss beantragt. Sie sagt, die finanzielle Situation der KVB sei erschütternd. Das Finanzloch könnten die Stadtwerke nicht selbst auffangen. Jetzt seien Politik und Verwaltung gefragt.